Einbürgerungsfeiern

Foto: Der Landrat bei der Ansprache
Der Landrat bei der Ansprache im Maywaldsaal der Kreisverwaltung Kleve

 

 

 

 

 

 

 

Seit Mitte 2007 würdigt der Kreis Kleve die besondere Bedeutung des hoheitlichen Aktes der Einbürgerung im Rahmen einer besonderen Feier, die den neuen deutschen Staatsbürgern auch deutlich machen soll, dass sie mit dem Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft einen neuen Lebensabschnitt ihrer individuellen Integration vollziehen.

So erhalten die Einbürgerungsbewerberinnen und –bewerber aus dem Kreis Kleve seitdem ihre Einbürgerungsurkunde in einem feierlichen Rahmen aus den Händen des Landrates.Nach dem Vortrag der Nationalhymne bilden die persönliche Ansprache des Landrates mit dem Bekenntnis der Einbürgerungsbewerberinnen und –bewerber zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik sowie die Übergabe der Urkunden den Höhepunkt der Einbürgerungsfeiern. Besonders die spontane Resonanz der Beteiligten macht deutlich, dass der von der Kreisverwaltung gewählte Rahmen der Bedeutung und Würde des Augenblicks entspricht. Dies zeigt sich auch dadurch, dass der Einbürgerungsfeier verstärkt Freunde, Verwandte und Bekannte der Neubürger beiwohnen

Insgesamt konnten durch den Landrat bislang 2.667 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in nunmehr 72 Einbürgerungsfeiern (Stand Oktober 2017) begrüßt werden.
2007 wurde zusätzlich die Sachbearbeitung im Kreishaus dadurch intensiviert, dass die bisher in der Nebenstelle Geldern tätige Kollegin den Einbürgerungsbereich in Kleve verstärkt. Damit konnten z.B. die Öffnungszeiten der Einbürgerungsstelle verlässlich denen der Ausländerbehörde (täglich von 09:00 bis 12:00 Uhr, mittwochs durchgehend von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie zusätzlich nach besonderer Terminvereinbarung) angepasst werden.
Die Entgegennahme von Einbürgerungsanträgen erfolgt nun grundsätzlich bei der Kreisverwaltung. Sie wird mit der erforderlichen Beratung, Belehrung und Erfassung entscheidungserheblicher Sachverhalte verbunden. Die Vorgangsbearbeitung liegt nun von der Antragstellung bis zur Aushändigung der Urkunde „in einer Hand“. Telefonische Rückfragen der Bürgerbüros sowie chancenlose Anträge wurden minimiert; das Verfahren wird durch den persönlichen Kontakt von Anfang an effizienter gestaltet. Die Abläufe sind nun so gestaltet, dass alle Anträge ohne Wartezeit in die Bearbeitung kommen und zeitnah entschieden wird.