Förderinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“

Das Kommunale Integrationszentrum hat sich gemeinsam mit weiteren Akteuren im Kreis Kleve der Förderinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ des Landes Nordrhein-Westfalen angeschlossen, um die Integrationschancen und Perspektiven von Migrantinnen und Migranten zu verbessern. Insbesondere 18- bis 27-Jährige Geflüchtete mit Duldung und Gestattung, die sonst keinen oder nur nachrangigen Zugang zu Leistungen der Arbeitsförderung und Integrationskursen haben, können hierbei von den Fördermaßnahmen profitieren.

Darüber hinaus können Personen, die aus der EU zugewandert sind unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls von der Initiative profitieren, gleichzeitig führt auch das Überschreiten der Altersgrenze von 27 Jahren nicht automatisch zum Ausschluss.

Erstmalig erhalten damit Neuzugewanderte unabhängig von ihrer Herkunft und Bleibeperspektive die Möglichkeit, bereits zu Beginn ihres Aufenthalts die deutsche Sprache zu lernen, sich weiter zu qualifizieren und eine Ausbildung oder Arbeit aufzunehmen. Von der Initiative profitieren zudem die Unternehmen, die unbürokratische Möglichkeiten zur Deckung des Fachkräftebedarfs erhalten sowie die Kommunen, die junge Menschen bei der selbständigen Sicherung ihres Lebensunterhalts unterstützen. Ziel der Landesinitiative ist, dass die Teilnehmenden mittel- und langfristig unabhängig von Transferleistungen leben können.

Dafür stehen im Kreis Kleve die folgenden vier Förderbausteine zur Verfügung:

1. Coaching

2. Berufsbegleitende Qualifizierung und / oder Sprachförderung

3. Nachträglicher Erwerb des Hauptschulabschlusses

4. Schul-, ausbildungs- und berufsvorbereitende Kurse sowie Teilnahme an Jugend- integrationskursen

Nähere Angaben zu den Angeboten finden Sie im  Flyer „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“.

Die Teilnahme ist kostenlos, da die Angebote über das Land NRW und den Kreis Kleve finanziert werden. Aufgrund des derzeitigen pandemischen Geschehens ist die Ansprache und Akquise potenzieller interessierter Personen deutlich erschwert. Daher bittet das Kommunale Integrationszentrum aktiv um Ihre Unterstützung: Machen Sie junge Migrantinnen und Migranten Ihrer Kommune direkt auf die Initiativen aufmerksam. Gerne berät das Kommunale Integrationszentrum Sie bei Fragen und etwaigen Unterstützungsbedarfen.