Fortbildung zu den Grundlagen der traumasensiblen Arbeit mit Kindern

Im Rahmen von zwei jeweils zweitägigen Workshops wurden Akteure der frühkindlichen Bildung und Elementarbildung in den Grundlagen der traumasensible Arbeit mit Kindern im pädagogischen Alltag geschult.

 

In den sozialen Berufen gewinnt das Bewusstsein für traumatische Belastungen und wie sich diese Erlebnisse auf Kinder lebenslang auswirken, zunehmend an Bedeutung.

Was aber können traumatische Erlebnisse sein und wie begegnen wir diesen Kindern und ihren Familien?

Auf interaktive Weise erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in zentrale Konzepte psychischer Traumatisierung sowie in Vorgänge innerhalb des Gehirns während traumatischer Erlebnisse und der hieraus resultierenden Probleme und Beschwerden.

Neben dem theoretischen Wissen über Traumata, stand die traumasensible Arbeit in der Praxis von vorschulischen Bildungseinrichtungen im Vordergrund: Was steckt hinter dem Verhalten von traumatisierten Kindern und wie geht man damit um? Wie schafft man ein Umfeld, das den Kindern Sicherheit vermittelt? Wie setzt man auf traumasensible Weise Grenzen und wann braucht ein Kind eine Trauma-Therapie?

Während des Trainings war auch Zeit und Raum für Supervision und die Vermittlung von Techniken zur Selbstfürsorge und zum achtsameren Umgang mit den eigenen Ressourcen.

Durchgeführt wurde die zweitägige Fortbildung von Anne van den Ouwelant als freiberufliche Trainerin für Traumatherapie und Kunsttherapie.