NRW-Integrationsministerin Josefine Paul besuchte zum Start ihrer diesjährigen "Chancentour" das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Kleve


Das Gruppenfoto entstand beim Eintreffen der Ministerin in Kleve (v.li.n.re.): Zandra Boxnick (Allgemeine Vertreterin des Landrats), Thomas Reintjes (stellv. Fachbereichsleitung Ausländer- und Einbürgerungsbehörde), Andrea Schwan (Fachbereichsleiterin Jugend, Soziales und Jobcenter), Ministerin Josefine Paul (Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW), Landrat Christoph Gerwers, Carina Cleven-Pawletko (Abteilungsleiterin Jobcenter und Migration) und Günther Bergmann (Landtagsabgeordneter für den Kreis Kleve). 

Landrat Christoph Gerwers begrüßte Ministerin Josefine Paul vor dem Welcome-Center in Kleve. Hier befindet sich der Service-Point, die Ausländerbehörde, die Einbürgerungsbehörde und das Kommunale Integrationszentrum (KI) mit dem Kommunalem Integrationsmanagement (KIM). Das Gebäude wurde 2023 eröffnet und brachte die Ausländerbehörde, die Einbürgerungsbehörde und das Kommunale Integrationszentrum sprichwörtlich "unter ein Dach". Der Kreis Kleve hat aktuell gut 322.000 Einwohnerinnen und Einwohner - darunter 67.500 ausländische Staatsangehörige (etwa 21 Prozent). Jährlich werden gut 30.000 Besuche in der Ausländerbehörde verzeichnet. Das Kommunale Integrationszentrum startete im September 2018. Zu den Schwerpunkten gehören Unterstützungsleistungen in der vorschulischen und schulischen Bildung, ein Laiensprachmittlerpool mit aktuell rund 2.500 Vermittlungen pro Jahr und die Förderung von Mehrsprachigkeit auch in der Kreisverwaltung. Ministerin Paul lobte das gute Miteinander vom Kreis Kleve und den 16 Kommunen bei der Umsetzung des Kommunalen Integrationsmanagements als "Best-Practice-Beispiel" für eine gelungene Integrationsarbeit vor Ort.